saucony bei AmazonTrailschuhe Test-Ergebnisse schießen genauso aus dem Internetboden wie Trailschuhe Ratgeber. Doch was hat mit dieser neuen Schuh-Art auf sich? Wer braucht Trailschuhe und vor allem, was bieten sie, welche Laufschuhe fallen in diese Kategorie? Der folgende Artikel, man kann ihn auch Trailschuhe-Kaufberatung nennen, soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Neben dem Nutzen, wollen wir im Folgenden auch konkret einige Modelle nennen, die in Trailschuhe-Tests gut abgeschnitten haben. Los geht’s:

Was sind Trailschuhe?

Im Grunde kann man die Bezeichnung Trailschuhe auch durch Geländeschuhe ersetzen. Damit wird auch schon der Nutzen oder das Gebrauchsumfeld dieser Laufschuhe erkennbar. Trailschuhe sind für das sportliche Laufen auf unbefestigten, nicht asphaltierten Wegen gefertigt. Daher auch der englische Begriff Trail, zu deutsch Pfad oder Weg. Anders wie auf befestigten Wegen, hat man hier mit allerlei kleineren Unebenheiten zu kämpfen. Kleinere Stöcke, Steine oder auch Matsch sorgen dafür, dass zum einen der Halt des Fußes als auch der Schuh an sich leidet. Genau hier setzt das Konzept des Trailschuhs an. Dieser ist meistens mit einer Außensohle ausgestattet, die entweder Stollen oder Spikes, wie man sie auch von Sprintschuhen kennt, bietet. Zudem sind die Außensohlen asymmetrisch profiliert und dies meistens sehr grob, um zu verhindern, dass sich allzu leicht Dreck in den Fugen festsetzt. Geschieht dies, hat das meistens zur Folge, dass der Lauf zum gefährlichen Schlidderunternehmen geraten kann.

Die Trailschuhe-Features im Überblick

Einige Features haben wir ja bereits genannt. Trailschuhe haben Stollen oder Spikes und eine besondere Sohle, in der Schlamm und Matsch nicht so leicht haften bleibt. Darüber hinaus sind diese Art von Schuhe natürlich auch sehr robust verarbeitet. Der Schaft ist so konstruiert, dass ihm Nässe und Schlamm nichts anhaben können, er vielmehr nicht an Stabilität einzubüßen hat. Komplett Wasserfest sind die meisten Trailschuhe natürlich auch nicht, aber zumindest bieten sie mehr Schutz als normale Laufschuhe. Es gibt jedoch auch spezielle Trailschuhe-Modelle, die aufgrund von Materialien wie Gore-Tex und Co wirklich wasserfest sind. Ein weiteres Feature wird mit Blick auf die Frontpartie der Schuhe deutlich. So sind eigentlich alle Modelle mit einer verstärkten Zehenbox versehen. Zudem soll durch eine flachere Zwischensohle eine höhere Trittsicherheit gewährleistet werden. Zuguterletzt sei noch erwähnt, dass Trailschuhe zumeist in dunklen Farben erhältlich sind. Der Grund hierfür dürfte mit Blick auf ihr Einsatzgebiet klar sein.

Trailschuhe im Test

Das renomierte Fachmagazin Aktiv Laufen hat in Ausgabe 1/2010 das Thema Trailschuhe näher beleuchtet. Ingesamt elf Trailschuhe standen im Test-Labor auf dem Prüfstand. Ist man auf der Suche nach einem Allrounder Trailschuh, sollte man sich laut Test den Nike Air Pegasus 26 Trail WR genauer ansehen. Sowohl in puncto Flexibiliät als auch Grip-Eigenschaften und dem Test-Punkt Wasserdichtung konnte dieses Modell gute Test-Noten erzielen. Wer schon von Vornherein weiß, dass er zumeist auf sehr steinigem Terrain unterwegs sein wird, der sollte sich Aktiv Laufen zufolge mit dem Mizuno Wave Cabrakan näher befassen. Und was ist mit der recht renommierten Laufschuhe-Marke Ascis? Genau, auch diese haben ein Trailschuhe-Paar hervorgebracht, welches im Test gut abschnitt: Der Asics Gel-Trabuco 12 G-TX. Dieser Schuh sei zwar recht stabil gebaut und zudem mit Gore-Text wasserdichtem Material konstruiert, biete jedoch trotzdem ein relativ direktes, leichtes Laufgefühl. Bleibt noch das Einsatzgebiet Schnee- und Schneematsch – ist man in diesem häufig unterwegs, sollte man sich den Adidas Supernova Riot 2 GTX und den Saucony Pro Grid Razor genauer ansehen.

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